Google Maps und Island

by Christian on 20 October, 2005

Google Maps ist ein nettes Spielzeug. Besonders, wenn man sich die Satellitenfotos ansehen kann und hochauflösende Bilder zu Verfügung stehen. Und man dann noch die Vergleichsfotos vom Boden hat. Island sieht gesamt aus dem Weltall so aus:

Sehr gut zu erkennen sind die grossen Gletscher im Süden der Insel. Der Klick auf alle Bilder die von Google Maps stammen führt zur entsprechenden Webseite, Javascript muss dabei aktiviert sein, damit die Kartennavigation klappt.

In die Karte kann man nun hereinzoomen und bekommt dann stückweise bessere Auflösungen. Hochaufgelöst sind bisher leider nur die beiden braun hinterlegten Bereiche im Westen. Zoomt man im Südwesten auf die Halbinsel Reykjanes, sieht das zunächst so aus:

Spannend wird es dann, sobald man noch weiter ins Bild zoomt. Für die Bereiche, wo ich das getan habe, sind rote Kästchen auf der Karte eingezeichnet.

Zuerst begeben wir uns zum Leuchtturm in Reykjanesviti:

Der ist genau in der Mitte zu sehen, und der Satellit offensichtlich nahezu senkrecht über ihm stand, ist er am besten durch den Schatten zu erkennen. Vom Boden aus sieht er übrigens so aus:

Dicht neben dem Leuchtturm liegt ein Solfatarenfeld, hier blubbert der Schlamm und es stinkt nach Schwefelwasserstoff. Der Blick von oben sieht erstmal unspektkulär aus:

Der Feld ist der helle Fleck in der Mitte des Bildes. Aus der Nähe betrachtet ist das ganze allerdings ziemlich farbenfroh:

und spritzend:

Wer davon mehr Fotos sehen will, der sei auf meine Islandbilder verwiesen.

Auf der Halbinsel Reykjanes liegt auch der internationale Flughafen Keflavik, der ist bereits in der Übersichtsaufnahme zu erkennen. Im Detail kann man sogar Flugzeuge und Autos sehen. Und wenn man ein wenig von der Bildposition in Richtung der Natoairbase scrollt, lassen sich weitere Flugzeuge entdecken.

{ 5 comments… read them below or add one }

Annette October 22, 2005 at 12:26

Dein Blog erhöht mein Fernweh ungemein!
Ich war nur 2 Wochen da, hab aber ne Menge gesehen und erlebt.
Leutturm, Solfatarenfelder, angreifende Skuas, salzleckende Schafe und Pferde, zelten am Wasserfall usw. usf.
Bin gespannt, was noch alles so kommt…

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Christian October 22, 2005 at 15:41

Das Gefühl kenne ich. Im Moment ists zwar etwas kühler, das Wetter ist dafür
aber ziemlich gut. Und ich kann nicht durch die Gegend fahren…aber das kommt hoffentlich auch wieder.

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Annette October 23, 2005 at 11:23

oh Mann, wir hatten uns damals überlegt, Island auch einmal im Winter zu bereisen. Die blaue Lagune im Schee, das wird bestimmt Spass machen…wie gesagt ich bin gespannt. Viele deiner Bilder hab ich auch gemacht, leider nicht digital, wenn ich mal Zeit und Scanner habe, werde ich die Reise bloggen.

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Christian October 23, 2005 at 19:27

Lohnen tut sich das mit Sicherheit. Und blaue Lagune mit Nordlichtern drüber fände ich noch viel spannender. Von meinen Fotos ist leider nur der kleinste Teil digital, den Rest muss ich irgendwann mal scannen. Die Homepage komplett zu überarbeiten ist ein Projekt nach der Diplomarbeit.

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Andreas October 28, 2005 at 07:09

Oh ja, ich kann mich Annette (mit der war ich vor zehn Jahren auch mal in Island) nur anschließen, wenn ich die Bilder sehe, kriege ich wieder richtig Lust auf Island, auch jetzt im Herbst beim ersten Schnee, wenn die sowieso wenigen Touris auch noch weg sind, muss es bestimmt toll sein, z.B. am Askja oder auf dem Gipfel des “Herdubreid” (mir fehlen diese komischen Buchstaben auf der Tastatur). Ich werde mitbloggen, aber noch sicherer wieder hinfahren!!!

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