Eurovision 2014

by Christian on 7 May, 2014

Die Band Pollapönk, die den isländischen Beitrag zum Eurovision Song Contest 2014 vortragen, haben es im gestrigen Halbfinale geschafft, sich für das Finale am Samstag zu qualifizieren. Damit ist quasi ein Minimalziel erreicht, wie weit die Band dann im Finale kommt, wird sich zeigen.

Auffallen tun sie auf jeden Fall, zunächst mit ihrer bunten Kleidung auf dem roten Teppich, wo sie zu Lieblingen der Fotografen wurden und dann auch gestern abend, weil sie musikalisch doch ziemlich aus dem “Dramaschnulzeneinheitsbrei” herausragten. Ob das ein Vorteil ist, weiss ich aber nicht.

Neben Island qualifizierten sich auch die Niederlande, Schweden, die Ukraine, Aserbaidschan, Montenegro, Russland, Ungarn, San Marino und Armenien.

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Jacky May 8, 2014 at 05:09

Was ist denn eigentlich nördlich des Vatnajökull los? Seit Tagen gibt es dort ein Erdbeben nach dem anderen! Könnte ein Vulkanausbruch bevorstehen?

Liebe Grüsse
Jacky

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Stefan May 8, 2014 at 20:17

Erdbeben in dieser Region sind zumindest nicht auf Pollapönk zurückzuführen…
Normal scheinen immer wieder eher kleinere Schwärme in der Region zu sein. Vor einigen Jahren, als der Hálslón gefüllt wurde, ist im Gebiet des Upptyppingar eine ähnliche Serie an Erdbeben zu messen gewesen. Damals sind sogar einige Geologen in das Gebiet gereist und haben zusätzliche Geophone aufgestellt. Man nahm damals an, dass das Zusatzgewicht des Stausees verantwortlich dafür war.
Die Spekulationen sind auch jetzt schon im Netz unterwegs: Jón Frímann und Vulkane.net spekulieren über eine Magmaintrusion. Veðurstofan hält sich bedeckt. Für mich fehlt da die langsame Aufwärtsbewegung der Bebenherde, aber ich bin efnafræðingur und kein jarðfræðingur. Daher kann ich nur die Bilder vor dem Ausbruch des Eyjafjallajökulls vergleichen, damals begann die Serie in Tiefen deutlich unter 10km und stieg im Laufe vieler Wochen sehr langsam an. Aber was sind schon Wochen in geologischen Zeiträumen?
Vielleicht erleben wir 3 Heklaausbrüche und 6x Grímsvötn bevor an dieser Stelle im Hochland was passiert? Ich hoffe, daß ich wieder das Glück habe einen solchen Ausbruch wie vor 4 Jahren mit zu erleben!
Bless
Stefan

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