Entwicklung am Bárðarbunga [33.]

by Christian on 24 November, 2014

Ein kurzes Update zur Aktivität am Bárðarbunga, kurz zusammengefasst: Es gibt keine wesentlichen Veränderungen. Die Menge an ausgeworfener Lava und emitiertem Schwefeldioxid schwankt über den Tag, die Spalteneruption ist aber weiterhin sehr aktiv, nach Angaben des Universität von Island beträgt die Größe des Lavafeldes mittlerweile etwa 72,5 Quadratkilometer.

Auch am Bárðarbunga selber ist die Aktivität weiterhin vorhanden, es kommt auch immer noch zu stärkeren Erdbeben. Das stärkste heute morgen wurde mit Stärke 5.4 gemessen und was nach Medienberichten in Akureyri gut spürbar.

Zunehmend Sorge bereitet den isländischen Wissenschaftlern die nach wie vor hohe Schwefeldioxidbelastung. Sie sorgt für sauren Schnee und Regen und könnte bei einer längeren Einwirkdauer auch die empfindliche isländische Pflanzenwelt schädigen. Auch die Langzeitwirkungen auf Mensch und Tiert sind unbekannt.

Zum Abschluß noch neue Bilder von einem Rundflug über dem Vulkan, die weiterhin ausgesprochen faszinierend sind.

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Naturfotograf Lukas Gawenda November 25, 2014 at 18:15

Danke für das Update und den Hinweis auf das sehenswerte Video!

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Martina November 28, 2014 at 14:39

Vielen Dank für all die Informationen.
Seit ich diese website entdeckt habe , lese ich hier regelmässig !
Und besonders gut finde ich die sachliche Berichterstattung über den Vulkanausbruch.
Ebenso danke für die zum Teil wunderschönen Fotos !
-Martina

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Anna December 1, 2014 at 13:06

Auf der Mila-webcam ist Asche auf dem Schnee und eine (Asche?Rauch?) Wolke zu sehen. Der wird doch nicht etwa?! Nachdem in den letzten Tagen wieder brodelnde Lava zu sehen war…

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christian siegel December 3, 2014 at 21:35

Scönen guten abend allseits , ich glaube nicht , Anna , dass das Asche ist , mir sieht es eher etwas ausgeapert aus , Asche würde wohl flächendeckend alles versauen .
Was das Lavafeld angeht scheint mir der Fladen wieder mehr in nordwestlicher (oder wnw) Richtung zu expandieren . Tatsächlich ist es ja ein gigantischer Pfannkuchen der innen noch zum grossen Teil zumindest plastisch ist , so entstehen immer wieder neue Wege in dem unterinrdischen Fliessnetz .

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