8 Minuten

by Christian on 16 February, 2006

Die Taglänge (also die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang) nimmt im Moment jeden Tag um ca. 8 min zu…

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Namen

by Christian on 14 February, 2006

Als ich heute zur Post durfte, um einen Brief abzuholen, der mich gestern nicht erreicht hatte, ist mir wieder eine isländische Besonderheit aufgefallen:

Hat irgendjemand eine Idee, was es sein könnte? (Auflösung auf der nächsten Seite…)

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Kino in Island

by Christian on 13 February, 2006

Kinos gibts natürlich auch in Island (wir leben weder hinter dem Mond, noch in Iglus :-)), allerdings geht es hier ein wenig anders zu, als man das so aus Deutschland gewohnt ist. Nach dem Kartenkaufen und hinter dem Kartenabreisser gehts zunächst erstmal an die Snackbar. Dort holt man sich salziges Popcorn ( süsses gibts hier nicht) und Getränke (die Sitze in den Kinos haben alle Becherhalter). Für Kinder (und Leute die sonst zu klein geraten sind) gibt es Kindersitze, das sind Plastikschalen, die auf die Sitze gepackt werden, damit man höher sitzt (sollte man sich für Deutschland auch mal überlegen). Die Vorstellungen beginnen ziemlich pünktlich und haben nur eine kurze Werbung vorher. Da sich das synchronisieren nur selten lohnt, gibt es die meisten Filme im Originalton mit isländischen Untertiteln, aber gerade bei Zeichentrickfilmen sollte man auch schauen, das man nicht einen der wenigen isländisch synchronisierten Filme erwischt und dann nichts versteht. Beim ersten Mal besonders erstaunlich ist die Pause, die etwa zur Hälfte des Films kommt (und zwar immer, nicht nur bei besonders langen Filmen) was dann dazu genutzt wird, aufs Klo zu gehen oder Popcorn und Getränkenachschub zu holen. Nach 10min Unterbrechung gehts dann direkt weiter bis zum Abspann. Das ist hier das Zeichen zum kompletten aufspringen, das Kino ist meist mehr oder weniger komplett leer, bevor der Abspann abgelaufen ist. Dumm nur, wenn es da noch kleine Goodies aus den Dreharbeiten zu sehen gibt…

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Geysir

by Christian on 12 February, 2006

Gestern waren wir mal wieder unterwegs, das recht gute Wetter ausnutzen. Ziel war neben dem Gullfoss auch das Geothermalgebiet Geysir (mit dem gleichlautenden Geysir). Der ist seit einem Erdbeben im Jahr 2000 im wesentlichen nicht mehr aktiv und spuckt nur alle paar Monate mal etwas Dampf und Wasser aus. Gestern hatten wir allerdings Glück und der Geysir war ziemlich aktiv. Erst spuckte er grössere Mengen an Dampf aus, später noch eine ca. 30m hohe Wasserfontaine…

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Neues Blog….

by Christian on 29 January, 2006

Nein, nicht mein eigenes (mit zweien habe ich wohl auch ausreichend 🙂 ). Ich habe ein weiteres Islandblog gefunden, das von Thorsten und Ásta. Ansonsten passiert hier im Moment recht wenig, ausser das der Regen gegen die Scheibe prasselt. Deshalb wohl auch weiterhin Postingflaute…

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Buchtip: Das Rätsel von Flatey

by Christian on 25 January, 2006

Island 1960: Auf einer einsamen Insel wird eine Leiche gefunden. Der Tote ist ein vermisster Experte für altisländische Handschriften. Sein Tod gibt den Ermittlern Rätsel auf. Eine wichtige Rolle scheint eine alte Handschrift auf dem Mittelalter zu spielen…

Der Krimi von Viktor A. Ingolfsson zeichnet ein gutes Bild der isländischen Gesellschaft um diese Zeit im Übergang von einer traditionellen zu einer modernen Gesellschaft. Zwei Tote (erst der Unbekannte, dann ein weiterer) und ein überraschendes Ende machen das Buch zu einer spannenden Lektüre. Eine wichtige Rolle in dem Buch spielen die isländischen Sagas des “Flateyarbok”.

 

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Kälte und Eiszapfen

by Christian on 23 January, 2006

Nachdem es in Deutschland jetzt ja bitterkalt ist, ein Bild aus dem mit Temperaturen um den Gefrierpunkt nahezu warmen Reykjavik.

Diese Eiszapfengalerie hing neulich vor unserem Wohnzimmerfenster, ist mittlerweile aber wieder abgetaut, wie auch der meiste Schnee.

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Þorri und Bondadagur

by Christian on 20 January, 2006

Heute ist der Begin des altisländischen Monats Þorri und ein Festtag für die Isländer. Es ist zugleich auch der Bondadagur, der Männertag. An diesem werden die Männer mit leckerem Essen bedacht und mit Blumen beschenkt. Zu Þorri wurden damals die gehüteten Vorräte angebrochen. Dann kam alles auf den Tisch, was geräuchert im Kamin oder gesäuert und eingesalzen in Holzfässern überdauert hatte: Hákarl (fermentierter Hai), abgesengte Schafsköpfe und gesäuerte Hammelhoden. Aber auch gewöhnungsbedürftige, aber durchaus leckere Dinge wie Hangikjöt (geräuchertes Lamm), Trockenfisch und gesäuerte Fleischstücke vom Lamm. Heute werden diese traditionellen Speisen extra für die Festlichkeiten zubereitet und stoßen bei Isländern der älteren Generation und folkloristisch Interessierten auf ungeteilte Freude, bei anderen aber auf Ablehnung – schließlich entsprechen sie weder im Aussehen noch im Geschmack modernen Ernährungskonzepten. Diese leckeren Sachen gibt es dann auch in den Mensen, das ganze sieht dann so aus:

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Aktueller Blick aus dem Fenster

by Christian on 18 January, 2006

Da es gerade ein wenig taut, hier nochmal ein Foto mit einem Blick aus dem Fenster. Schneehöhe so um 30cm, je nachdem wie windexponiert eine Stelle ist aber auch mehr oder weniger.

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300.000

by Christian on 11 January, 2006

Der 300.000. Isländer wurde am 09. Januar hier in Reykjavik geboren. Die Zahl hört sich klein an (und gemessen an der Besiedlungsdichte des Landes ist sie nicht gross), die Geburtenrate dürfte aber zu den höchsten der Welt gehören. Es geht also weiter.

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