Krisenreport im Theater

by Christian on 9 April, 2010

Am Montag wird der lang erwartete Krisenreport zu Brankenkrise (dessen erscheinen bisher dreimal verschoben worden ist) veröffentlicht. Das Werk wird etwa 2000 Seiten haben, über seine Wichtigkeit wird aber bereits jetzt gestritten. Kritiker befürchten, das der Bericht nicht wirklich kritisch und mehr oder weniger überflüssig sei.

Die Schauspieler Stadttheater Reykjavik werden den Bericht komplett auf der Bühne vorlesen. Die Aktion wird non-stop durchgeführt und soll 4-5 Tage dauern. Sie soll auch über die Webseite des Theaters ins Internet übertragen werden.

Ziel der Aktion ist es, eine Diskussion über die Bankenkrise, deren gesellschaftliche Folgen und mögliche Lehren anzustossen.

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Christel April 12, 2010 um 13:04 Uhr

Hier kam gestern auf Phoenix einiges über Island. Der erste Teil: Bedrohtes Paradies . Omar Ragnarsson ist eine Ikone der isländischen Umweltbewegung. Der im ganzen Land bekannte Fernsehjournalist hing seine Arbeit an den Nagel und wurde Aktivist. Er sagt, viele Isländer wissen. Im zweite Teil ging es eben um die Wirtschaftskrise: Hier sprachen der einst erfolgreiche Architekt Jakob Lindal, der Verleger Halldor Gudmundsson („Wir sind alle Isländer“), einige aus Politik und Wirtschaft, sowie Maria Kristjansdottir, mit ihrem offenen Brief an die Regierung.
Der dritte und letzte Teil dieser Dokumentation stellte Nonni, den allerletzten Bauer am Nordufer des Arnarfjords vor. Der mit Hund, Katze, zwei Kühen, einigen Hühner und einer Schafzucht dort seit 74 Jahren ….. ohne Elektrizität!!! lebte. Ja Island ein Land voller Gegensätze ….. zwischen Einöd und Geldgier.

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Christel April 12, 2010 um 13:08 Uhr

sorry ….. oops da oben ist die vierte Zeile unvollständig:
Er sagt, viele Isländer wissen gar nicht, welche Schätze verloren gehen, wenn wir der Zerstörung keinen Einhalt gebieten.

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