Warmer Winter in Island

by Christian on 10 April, 2010

Eine Standardfrage, wenn man erzählt, das man in Island lebt, ist, wieviel Schnee denn so liegen würde. Im Reykjaviker Raum sind die Winter dank des Golfstroms meistens nicht besonders streng, diesen Winter war er aber (besonders verglichen mit Europa) besonders mild.

Die mittleren Temperaturen lagen für Reykjavik 1,6° über dem langfristigen Mittel, ein Trend der sich abgeschächt auch in anderen Landesteilen zeigte. So lag die Temperatur in Stykkisholmur noch 1,4°, in Akureyri und im Osten immerhin noch 0,9° über dem Mittel.

Im Gegenzug dazu war der Luftdruck überdurchschnittlich hoch – als Verursacher dafür gelten über Europa gelegene Tiefdruckgebiete. Und so fielen auch die Niederschläge unterdurchschnittlich gering aus – neben sehr wenig Regen fiel auch kaum Schnee, so gab es in Reykjavik nur an 13 Tagen eine komplett geschlossene Schneedecke, verglichen mit durchschnittlich 44 Tagen sonst.

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Christel April 10, 2010 um 13:40 Uhr

Von Ostermontag bis Donnerstag hatten wir zwei Tage in Reykjavik an denen wir morgens unseren Augen nicht trauten ….. alles weiß! Allerdings hielt sich diese geschlossene Schneedecke nicht bis zum Abend. Tagsüber war es ja dann auch wieder sonnig.
Wir hatten hier in der wärmsten Gegend Deutschlands einen langen kalten und schneereichen Winter, das auch auf nur 250 m ü.d.Meeresspiegel.

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Christian April 10, 2010 um 22:59 Uhr

Das ist nichts ungewöhnliches. Den spätesten Schnee habe ich hier Mitte Mai erlebt. Liegengeblieben ist der allerdings nicht lange.

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