Aschewolke zieht nach Norden

by Christian on 19 Mai, 2010

Der Eyjafjallajökull bläst weiterhin reichlich Asche in die Luft aktuell um 200 Tonnen/Sekunde und erreicht dabei eine Höhe von 7-9km. Aufgrund der vorherrschenden Winde bleibt Europa im Moment aber verschont. Gestern gab es zeitweise in Reykjavik relativ hohe Aschekonzentrationen – im Rundfunk waren von bis zu 318µg/m³ die Rede und man sah auch deutlich, das die Luft trüber war.

Der überwiegende Teil der Asche wurde aber nach Norden verweht, was dann gestern erstmals  zur Sperrung des Flughafens in Akureyri und zu Beeinträchtigungen des gesamten innerisländischen Flugverkehrs führte.

aschewolke norden

Grosse Version bei Klick aufs Bild, Original beim NASA Earth Observatory.

Das zweite Bild zeigt eine Falschfarbenaufnahme, auf der die Aschewolke noch etwas besser zu sehen ist.

aschewolke norden2

Grosse Version bei Klick aufs Bild, Original bei der Universität von Island.

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Michael Mai 19, 2010 um 12:15 Uhr

Hallo Christian,

bedeutet die Winddrehung nach Norden, dass jetzt auch der Laugavegur zw. Landmanalauga und Pörsmörk mit reichlich Asche aus dem Eyjafjallakökull bedeckt wird/ist?

Hintergrund meiner Frage ist, dass wir zu Dritt Ende Juni 10 dort unsere Trekingtour unternehmen wollten und immer mehr verunsichert sind, ob es überhaupt ratsam ist, in der betroffenen Region zu wandern.

Irgendwie wollen wir unser Vorhaben nicht ganz aufgeben, zumal wir alle Flüge, Hotels, Hütten und Busfahrten bereits vorgebucht haben. Bislang hat uns noch keine Institution abgesagt, noch nicht mal der Utivist-Wanderverein für die Hütten Basar und Fimmvörduhals.

Gäbe es zum Laugavegur evtl. eine in etwa vergleichbare Trekingtour, was meinst Du?

Beste Grüße aus Worms/Germany
Michael Iwanicki

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Christian Mai 20, 2010 um 11:35 Uhr

Wieviel Asche dort gefallen ist, kann ich nicht sagen – ich bezweifle, das es jemand weiss. Thórsmörk ist noch gesperrt, und Landmannalaugar ist im Moment noch nicht erreichbar, weil die Strassen nicht passierbar sind.

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