Hitze

by Christian on 21 Juli, 2010

Auch wenn es mittlerweile wieder kälter ist – Island hatte in der letzten Woche seine eigene Hitzewelle. Bei anhaltend schönem Wetter stiegen die Temperaturen auf 20°C und darüber, was bei Windstille in Island Wetter für T-Shirts und kurze Hosen ist. Sicherlich kein Vergleich zu den Temperaturen von deutlich über 30°C in Deutschland aber trotzdem warm – ein Phänomen, das jeder Islandurlauber, der das schonmal erlebt hat, bestätigen kann.

Das Wetter ist aber nicht nur temporär warm, auch im langfristigen Vergleich ist es warm. So war der Juni 2010 der wärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Island und in diesem Jahr der vierte Monat in Folge der diesem Rekord bricht.

Er ist ausserdem der 304. Monat in Folge, der wärmer ist, als die Durchschnittstemperaturen des 20. Jahrhunderts.

Ein gutes hat das warme Wetter allerdings: Für dieses Jahr wird eine Rekordernte bei den in Island wachsenden Beeren (Blaubeeren und Krähenbeeren) erwartet. Aus Nordisland gibt es auch bereits Berichte über reife Krähenbeeren vier Wochen vor dem üblichen Beginn der Beerensaison.

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Claudia Juli 21, 2010 um 11:45 Uhr

Interessant! Ein Kollege von mir fährt in wenigen Tagen nach Island. Von Dänemark aus mit der Fähre. Der Weg ist das Ziel…. Ich beneide ihn. LG CR

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Steffi Juli 21, 2010 um 14:13 Uhr

Na dann bin ich mal gespannt, wie das Wetter in den nächsten Wochen dort wird. Nächsten Dienstag gehts für mich für 5 Wochen auf die Insel und bei schönem Wetter macht alles natürlich noch viel mehr Spaß!
Lg

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Biki Juli 21, 2010 um 14:50 Uhr

Hallo Christian,
kannst Du etwas dazu sagen, wie sich die Wärme auf den Wasserstand der Gletscherflüsse auswirkt?
Muss man dann im Hochland mit eher schwierigen Bedingungen beim Furten rechnen?
Danke,
Birgit

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Christian Juli 21, 2010 um 15:34 Uhr

Gletscherflüsse haben im Sommer generell einen höheren Wasserstand, ebenso stehen sie abends höher als morgens. Wenn man die Furt also mal nicht schafft, kann man es früh am nächsten Tag nocheinmal versuchen.

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Timo Juli 21, 2010 um 15:39 Uhr

War gerade für 4 Wochen auf Island und habe mir dort zum ersten mal in meinem Leben ein Sonnenbrand im Gesicht und auf den Ohren geholt.:)
Hatte insgesamt vielleicht 5-6 Regentage.
Hätte also gar nicht besser sein können.

Grüße.

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tini Juli 22, 2010 um 14:02 Uhr

…ist ja witzig. ich hab mich noch gewundert, als wir im juni unsere rundreise gemacht haben, dass es so angenehm warm war ;)
wo mir doch jeder erzählt hat dass es auch in dieser jahreszeit immer sehr frisch ist :)

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steffiR Juli 22, 2010 um 21:15 Uhr

seltsam …irgentwie fand ich den sommer „daheim“ auf der insel nicht so berauschend wie den/die letzten. warm und windstill wars schon irgentwie aber nicht besonders sonnig, oder?
in der infostube im tierpark sind uebrigens die auswirkungen des immer waermer werdenden klimas in isl. beschrieben, …. mal abgesehen von den gletschern und so beeinfluss das auch was da so fleucht und kreucht, und inzwischen ham sich sogar schon zecken auf der schönen ungezieferfreien insel angesiedelt!!! ZECKEN!!! brrrrrrrr
gruss aus der bayrischen hitze

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Fedeneder Thomas August 6, 2010 um 14:01 Uhr

Es ist schon interessant wie sehr die Vorstellung von „warm und kalt“ von Land zu Land sich anders gestalten kann. Mein Bruder war mal in Nordnorwegen und da wars im Sommer 10 Grad warm (oder sagt man dann 10 Grad kalt :-))

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