Niedrige Wasserstände an der Hekla

by Christian on 1 Dezember, 2010

Flüsse, Bohrlöcher und Quellen rund um die Hekla zeigen aktuell einen extrem niedrigen Stand. Nach Aussage von Bauern und Anwohnern aus der Gegend haben diese einen so niedrigen Stand wie noch nie.

Interessant an diesen Beobachtungen ist nun, das sie bereits mehrfach vor Ausbrüchen der Hekla gemacht worden sind, so beispielsweise im Jahr 2000 und es gibt auch Berichte das ähnliches vor dem großen Ausbruch von 1755 passiert ist.

Dem gegenüber steht ein bisher extrem regen- und schneearmer Winter, was dann auch zu niedrigen Wasserständen in Flüssen führt. Die Frage ist jetzt, ob die niedrigen Wasserstände ganz auf die Trockenheit oder auch auf Veränderungen im Untergrund zurückzuführen sind. Die Meinungen dazu sind geteilt, ein Teil der Experten (und auch Anwohner) sagt, das das für einen so trockenen Winter normal sei, der andere Teil denkt genau das Gegenteil.

Problematisch hierbei ist, das es seit einiger Zeit Anzeichen gibt das ein Ausbruch der Hekla vermutlich in nicht allzuferner Zukunft stattfinden wird, so hat sich der Berg bespielsweise leicht ausgedehnt, was auf Magmabewegungen hindeuten kann. Erdbeben oder vulkanischer Tremor lassen sich bisher nicht messen, aber auch das ist bei der Hekla normal. Diese Anzeichen für einen Ausbruch treten erst unmittelbar, d.h. 2-3 Stunden, vor einem Ausbruch auf.

So bleibt also weiterhin nur abzuwarten, auch wenn es vermutlich in der Zukunft ein Forschungsprojekt geben wird, um diese Zusammenhänge aufzuklären.

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Lundi Dezember 6, 2010 um 19:34 Uhr

Ja das Tor zur Hölle hat seine eigenen Gesetze.

30 km NW von Ok gab es ein kleines Schwarmbeben in einer bisher relativ ruhigen Gegend.

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