Eisbär in den Westfjorden getötet

by Christian on 2 Mai, 2011

Der Eisbär, der heute morgen in den Westfjorden gesichtet worden ist, ist mittlerweile durch die Polizei der Westfjorde getötet worden. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, das der Bär Menschen bedroht hätte oder ihnen nahgekommen ist. Nach Angaben der Polizei hätte in dem bergigen Gebiet bei schlechtem Wetter die Gefahr bestanden, die Spur des Bären zu verlieren.

{ 12 comments… read them below or add one }

sabine Mai 2, 2011 um 17:37 Uhr

:-(

Antworten

Anja Mai 2, 2011 um 21:23 Uhr

Dabei wollte Jón Gnarr doch einen Eisbären für den Zoo in Reykjavík…

http://www.welt.de/politik/ausland/article7926391/Spasspartei-gewinnt-dank-eines-Eisbaeren-in-Island.html

Antworten

Wini Mai 4, 2011 um 10:56 Uhr
Senje Mai 4, 2011 um 14:15 Uhr

und warum ist es nicht möglich, statt Patrone ein Betäubungsmittel zu schießen und den Bären auszufliegen? War etwa mal wieder kein solches Mittel in der Nähe wie 2009? Seltsam, dass es so wenig Gedanken für Alternativen gibt…

Antworten

leslie Mai 8, 2011 um 13:39 Uhr

Jaja…

Auch Island hat seine Problembären.^^
http://www.umweltschutz-news.de/123artikel1235.html
http://www.youtube.com/watch?v=xdUFi42QvOA
Einer unser Grenzdebilen Poliker.
Der glaubt das man sich Cannabis spritzt.^^

Mfg

Antworten

Christel Mai 8, 2011 um 18:10 Uhr

In der heutigen Zeit, mit all diesen Möglichkeiten (Senje hat sie schon genannt), finde ich es einfach verantwortungslos diese geschützte Art auf diese Weise auszurotten!

Antworten

steffi Mai 8, 2011 um 22:46 Uhr

wegen dem einen baeren der alle paar jahre mal ausgehungert hier an land geht sterben die nicht aus, dafuer sorgen wir schon auf ganz andere art und weise … so ein tier in besiedeltem und sehr unuebersichtlichem gebiet stellt eine enorme gefahr dar!!! nochdazu wenn gefahr besteht, dass er sich im nebel verliert. wisst ihr dass so ein tier 70kmh rennen kann? die ganze aktion mit ueberwachung, betaeubung, extra eingeflogenem kaefig, etc hatten wir ja vor 3 jahren schon mal, und es hat nicht geklappt. die kosten fuer so eine aktion steht in keinem verhaeltniss!!!!

Antworten

Anon Mai 9, 2011 um 18:42 Uhr

Eisbären sind eine bedrohte Rasse und in anderen Ländern wird ein großer Aufwand betrieben um solche Tiere zu retten. Nur in Island lese ich einmal im Jahr das ein Bär erschossen wurde. Für mich unverständlich.

Antworten

steffi Mai 9, 2011 um 23:32 Uhr

1. nicht einmal im jahr, sondern das letzte mal vor 3 jahren, und davor kam der letzte vor 100 jahren oder so an land.
2. soweit ich weiss, gibt es auch in grönland eine abschussquote von baeren, und kommt ein tier menschlichen siedlungen zu nahe und kann nicht vertrieben werden darf es geschossen werden. ist die quote schon voll, wird es von der quote vom naechsten jahr abgezogen.
….so erzaehlt man sich das auf jeden fall hier in island, lasse mich gerne eines besseren belehren.
unser buergermeister jón gnarr nimmt aber gerne spenden fuer ein polarium entgegen, dann kann der naechste baer der an land kommt hier in den zoo gebracht werden, und er kann somit sein haupt-wahlversrechen einhalten!

Antworten

Christian Mai 10, 2011 um 10:01 Uhr

Das stimmt leider nicht ganz. Dieser Bär war der vierte in drei Jahren, 2008 waren es zwei, 2010 einer. Wenn es stimmt, das Island durchaus auch zum Zuggebiet der Eisbären gehört (wie es vom Naturkundemuseum behauptet wird) und diese Besuche zahlreicher werden, dann sollte Island in der Lage sein, sich eine andere Strategie zur Lösung zu überlegen, als die Tiere immer abzuschiessen.

Antworten

Stefan Mai 10, 2011 um 10:47 Uhr

Selbst auf Spitzbergen, wo die Menschen lernen mussten sich mit dem Eisbären zu arangieren kommt alle paar jahre ein Mensch durch einen Angriff ums leben. So ist man dort ausserhalb von Siedlungen bei Touren verpflichtet eine Waffe mit sich zu führen und so werden dort pro Jahr im Schnitt auch drei Eisbären aufgrund von Notwehr (trotz Naturschutz) erlegt.

In Island jedoch rechnet niemand ersnthaft mit Eisbären, daher kann ich nachvollziehen, das man dort der Sicherheit den Vorrang einräumt und den Eisbären lieber erlegt als ihn aus den Augen zu verlieren. Auf Spitzbergen leben nur 2-3 tausend Menschen, dort kann man noch zum Selbtschutz eine Waffenpflicht einführen, und auch Siedlungen oder Häuser evtl sichern. Aber das ginge in Island eher nicht…

Antworten

steffi Mai 13, 2011 um 00:34 Uhr

2010 kam auch einer?? das ist wohl völlig an mir vorbeigegangen… da war ich wohl mit anderem beschaeftigt ;-)

Antworten

Previous post:

Next post: