Analyse der Asche des Grímsfjall

by Christian on 25 Mai, 2011

Mittlerweile gibt es eine erste Analyse der Asche/Lava, die der Grímsfjall ausspuckt. Diese Asche ist demnach basaltisch, mit einem Silikatanteil von 50-51%. Das deutet darauf hin, das die Lava recht schnell aus grossen Tiefen aufgestiegen ist und nicht längere Zeit nahe der Oberfläche verweilt hat.

Die Asche enthält nur geringe Mengen an löslichem Fluorid (etwa 5-10mg/kg Asche), lösliche Fluroride sind giftig und belasten die Weiden und Trinkwasser der Tiere. Sie ist zudem erheblich grobkörniger als die Asche des Eyjafjallajökull, so haben nur ca. 10% der Partikel eine Größe von weniger als 10 Mikrometern (beim Eyjafjallajökull waren es über 20%). Ist die Asche gröber, sinkt sie schneller zu Boden und bleibt nicht so lange in der Luft. Das ist dann auch für den europäischen Luftraum günstig, da weniger Beeinträchtigungen drohen.

Angaben nach einem Report des isländischen Wetteramtes, Original hier.

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