Sperrung des Laugavegur

by Christian on 9 Juni, 2011

Die Haupteinkaufsstrasse Reykjaviks, der Laugavegur soll ab dem 01. Juli im für den Autoverkehr gesperrt werden, Fußgänger und Fahrradfahrer sollen weiterhin passieren dürfen.

Der Plan der Stast stösst bei den Inhabern der Geschäfte auf dem Laugavegur auf Ablehnung, sie befürchten Umsatzeinbussen, da weniger Leute in ihre Läden kommen könnten. Die Sperrung ist zunächst ein Versuch, der bis zum 01. August begrenzt ist, danach werden die Auswirkungen auf Fussgänger, Anwohner und die Geschäftsinhaber ausgewertet. Absolut ist die Sperrung ohnehin nicht, Lieferverkehr darf den gesperrten Bereich täglich von 8-11 befahren.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sperrung wirklich entwickelt, ich denke aber, das darin für den Innenstadtbereich eine gute Chance liegt. Und wenn die endlosen Autoschlangen am Wochenende vom Laugavegur verschwinden, wäre das auch kein Verlust.

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Anja Juni 9, 2011 um 22:13 Uhr

Oh nein! Ich hatte mich schon darauf gefeut im Juli die endlose Autokette am Wochenende wieder zu bestaunen! Da fahren ja echt coole Autos lang und es ist lustig anzuschauen, wer da so in den Autos sitzt :-) ! Aber ich kann mir vorstellen, dass das hohe Autovorkmmen für einheimische auch eher lästig sein kann.

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leslie Juni 10, 2011 um 16:23 Uhr

Autos sind im allgemeinem lästig.

Sie stinken,machen Lärm und kosten eine Stange Geld was auch erarbeitet sein will.
Im übrigem lohnen sich Autos in Städten nicht.
http://www.52wege.de/fahrräder-sind-schneller-als-autos

Mfg

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Silke Juni 12, 2011 um 20:40 Uhr

Super Idee!! Die Stadt kann nur gewinnen, wenn sie von weniger Autos heimgesucht wird.
Und die Klagen der anliegenden ladenbesitzer/ -pächter sind och überall auf der (westlichen ) Welt gleich…. Auto, Auto, über alles – und wenn die Leute nicht mit dem Auto vor die ladentür fahren dürfen, bricht alles zusammen.
Wieviel entspannter die Leute flanieren könnten, wenn sie nicht dauernd Lücken in der autoschlange suchen müssten, um auf die andere Straßenseite zu kommen…. – diese Gedanken haben in unserer autoverliebten Gesellschaft keinen Platz.

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