mehr Erdbeben im Hengill

by Christian on 15 Oktober, 2011

Pumparbeiten an Bohrlöchern des Hellisheidikraftwerks bei Reykavik haben heute früh wieder zu einem Erdbebenschwarm geführt. Der war dieses Mal allerdings so stark, das die stärksten Beben in den umliegenden Städten Mosfellsbaer, Akranes, Hveragerdi und Sellfoss klar zu spüren waren. Die drei stärksten Erdstösse erreichen 2x die Stärke 3.8 und 1x die Stärke 3.0 auf der Meßskala.

Diese menschengemachten Erdbeben verursachen in der betroffenen Region zunehmend Sorgen darüber, ob durch die Arbeiten möglicherweise noch stärkere Erdbeben ausgelöst werden könnten, die dann auch zu Schäden führen könnten. Zudem sollen die Aktivitäten jetzt durch das isländische Umweltministerium untersucht werden.

Nach Aussage von Geologen wären keine stärkeren Beben als Stärke 6 auf der Meßskala zu erwarten, da das Gestein nicht mehr Energie speichern könnte. Das sind dann aber bereits Beben, die als stark einzustufen sind. Nach Aussage des Bohrunternehmens gebe es keinen Grund, die Pumparbeiten einzustellen, allerdings wolle man die Untersuchung des Ministeriums abwarten.

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Erdbebenkarte des Hengill.

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