Lagarfljót Monster entdeckt?

by Christian on 9 Februar, 2012

Im isländischen See Lagarfljót bei Egilsstadir gibt es Erzählungen zufolge einen riesigen Wurm, der im See lebt. Der Sage zufolge entstand er aus einem kleinen Regenwurm, dem von seiner Besitzerin ein Goldring umgelegt wurde. Daraufhin begann der Wurm zu wachsen und wurde schliesslich aus Furcht vom Besitzer in den Lagarfljót geworfen, wo er heute noch leben soll.

Dieser Wurm ist quasi das isländische Monster von Loch Ness und Berichte über Sichtungen gab es immer wieder, einen wirklicher Beweis gab es (natürlich) nicht. Der Fernsehsender RÚV zeigte nun letzte Woche Aufnahmen die vom Lagarfljót stammen und das Monster zeigen sollen.

yahoo japan

Kurioserweise haben diese Aufnahmen nicht nur in Island einiges an Aufsehen gesorgt, sondern auch in Japan. RÚV berichtete gestern über das extrem hohe Interesse aus Japan, wo seit dem 02. Februar (dem Tag, an dem das Video veröffentlicht wurde) das Video gut 500.000 mal angesehen wurde. Das Video hat es mit einem kurzen Bericht sogar auf die Startseite der japanischen Ausgabe von Yahoo geschafft.

Nachtrag: Mittlerweile zieht das Video weitere internationale Aufmerksamkeit auf sich. Es ist im Videoportal von Spiegel Online zu finden, weitere Berichte finden sich international beispielsweise bei NBC, ABC News oder bei Mail online.

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steffi Februar 10, 2012 um 00:35 Uhr

… mir ist das video als erstes auf der seite ser sueddeutschen zeitung begegnet…..

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Gaby Februar 10, 2012 um 06:21 Uhr

Wie würde so ein Wurm bei dem kalten Wasser überleben können?Der Kopf hat Ähnlichkeit mit einer Schlange,aber sind die nicht auch Wechselwarm und würde in der Kältestarre sein?Mich erinnert das an einem Comik,wo man ein mechanisches Wesen gebaut hat,um die Menschen zu foppen.Zumal das Ding mit Eis überzogen scheint…..Und völlig zufällig jemand zu filmen da ist…..Asche über mein Haupt,wenn es nicht so sein sollte…. ;-)
lg Gaby

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nico Februar 10, 2012 um 06:58 Uhr

Eieiei… es ist klar, dass die Japaner da drauf anspringen. Sehen sie in dem Wurm doch eine potentielle Bedrohung für Gozilla. Der damit verbundene Endkampf würde mal wieder Tokio in Schutt und Asche legen… ;)

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Serian T. Kallweit Februar 10, 2012 um 07:20 Uhr

Ich glaube, da hat eine isländische Elfe dem Kameramann einen Streich gespielt…
:-)
Wenn es ein Fake ist, ist er immerhin gut gemacht.

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Stefan Februar 10, 2012 um 17:01 Uhr

Ich lass, weiss leider nicht mehr wo, das isländische Fischer meinten, das sei ein verloren gegangenes Netzt, das sich verfangen hat und sich nun in der Strömung schlängelt. Für mich sieht es auch so aus, das es (was auch immer es ist) nicht voran kommt. Also sich wirklich nur das Wasser bewegt und nicht diese komische etwas

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Silke Februar 12, 2012 um 15:21 Uhr

Hihi, was so ein paar vereiste „Irgendwase“ doch für Fantasien auslösen… – eine Nachricht fürs „Winterloch“ ;D

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