Why do you explore: Iceland

by Christian on 12 Mai, 2012

Vor einigen Monaten hat die X-Prize Foundation (die auch den Wettbewerb für das erste private Raumschiff initiiert haben) einen Videoettbewerb zur Frage „Why do you explore“ ausgeschrieben. Die Idee dazu war, das Entdecken und erforschen ein typisch menschlicher Charakterzug ist und man gerne sehen wollte, was es dazu an Ideen gibt.

Gewonnen hat diesen Wettbewerb Joe Capra mit einem Zeitraffervideo aus Island. Dazu verbacht er 17 Tage auf der Insel, dabei entstanden gut 38.000 Aufnahmen, die er zu einem gut vierminütigem Film verarbeitete, der sehr sehenswert ist.

 

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Silke Mai 12, 2012 um 10:56 Uhr

Danke für’s Zeigen. Wirklich schöne Bilder, auch wenn er für meinen Geschmack zu tief in den Farbtopf gegriffen hat. Island hat ja intensive Farben, aber so …..

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Christian Mai 14, 2012 um 09:46 Uhr

Die Farben sind intensiv – ich finde sie aber noch nicht unrealistisch. Das ist wohl dann eine Frage der künstlerischen Freiheit und des persönlichen Geschmacks. Ich kenne aus Island aus sehr intensive Farben.

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Ulla Mai 12, 2012 um 12:03 Uhr

Die Farben sind wirklich Geschmacksache, da habe ich andere Bilder im Kopf!
Gruß Ulla

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Kerstin & Christian Mai 13, 2012 um 14:15 Uhr

Ein wirklich super schöner Film! Über die Farben im Film können wir nichts sagen…wir haben Island selbst schon so wunderschön erlebt :-)

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Marianne Mai 13, 2012 um 17:14 Uhr

Die Farben des Films gefallen mir überhaupt nicht. Wie auch Ulla schon sagte, ich habe Island so noch nie gesehen (war schon sehr häufig dort) Der Kameramann hat bei der Bearbeitung des Films bestimmt die Sättigung stark heraufgesetzt.
Nun, fast alles ist Geschmacksache…

Marianne

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Elisabeth Mai 13, 2012 um 20:02 Uhr

Warum muß man eigentlich Island im Zeitraffer erleben? Wir fahren regelmäßig nach Island, um dort wieder die Langsamkeit zu entdecken und zu genießen. Zum Glück sind die wirklichen Farben der Mitternachtssonne nicht so grell wie im Video.

Elisabeth

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Christian Mai 14, 2012 um 09:47 Uhr

Kurioserweise ist es ja nun gerade die Zeitrafferfotografie, die besonders viel Zeit erfordert…

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Leon Mai 14, 2012 um 10:14 Uhr

Wow!

Zeitraffer mit(!) langsamer Aenderung der Aufnahmeperspektive – mal nach oben, mal zur Seite. Besser gehts nicht. Respekt.
Farben entsprechen der Emotionalitaet und der Wahrnehmung aber wohl nicht der Physik.
Danke fuer den Link!

Leon

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Stefan Mai 21, 2012 um 09:40 Uhr

Das Video gibts auch in HD-Qualität bei Vimeo zu sehen.
http://vimeo.com/30581015

Man darf den Aufwand hinter solchen TimeLapse-Aufnahmen nicht unterschätzen. Die Nachbearbeitung ist dann künstlerische Freiheit und ein Foto bildet ja auch nie die „Realität“ ab.

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Christian Mai 21, 2012 um 11:22 Uhr

Danke für den Hinweis auf die bessere Version.
Der Aufwand mit solchen Zeitraffervideos wird gerne unterschätzt, das fängt schon damit an, das die tausenden von Fotos eine Riesenmenge an Speicherplatz für die Bearbeitung benötigen.

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Stefán Mai 23, 2012 um 20:30 Uhr

Ich mache selber häufig Zeitrafferaufnahmen – bevorzugt in Ísland. Diese Aufnahmen kosten bisweilen sehr viel Zeit sowohl bei der Vorbereitung, während der Aufnahmen und nach der Aufnahme. Automatisch wird man dadurch langsam und aufmerksam. Ich erinnere mich an eine kalte Februarnacht in Hofsstaðir, bei der ich neben einer ratternden Kamera stundenlang völlig gebannt dem Spiel des Nordlichtes zuschaute – das Ergebnis mit den züngelnden grünen Flammen war die prickelnden Finger auf jeden Fall wert. Da die Kamera beschäftigt war, hatte ich viel Zeit bekommen um einfach nur zu „gucken“.
Unter dem Strich ist das zweifellos eine Materialschlacht – üblicherweise kosten 40s Film 1000 Fotos – aber man gewinnt doch sehr spannende Ergebnisse, die erst durch die Digitalfotografie so richtig möglich wurden. Über die Farben mancher Ergebnisse kann man sicherlich gut und ausdauernd streiten, da ist Joe Capra nicht der Einzige mit einem ausgeprägtem Hang zur Sättigung. Persönlich ist mir das auch etwas heftig, aber die Jury wurde ja von dem Eyecatcher erfolgreich gefangen…
Stefan

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