Entwicklung im Projekt des chinesischen Investors

by Christian on 5 Dezember, 2012

Die mittlerweile relativ lange Geschichte um den chinesischen Investor Huang Nubo, der in Nordisland Land kaufen und darauf dann ein Luxushotel bauen wollte ist weiter gewachsen.

Nachdem der Landverkauf an Nubo abgelehnt worden war, hatte er den Plan entwickelt, das Land zunächst für 40 Jahre zu leasen und auch die entsprechende Summe bereits auf ein Sperrkonto überwiesen (zumindest behauptet das seine Firma, überprüfen lässt sich das nicht). Ein Vertrag mit den anliegenden Gemeinden über das Projekt war bisher nicht unterzeichnet worden, aus Nubos Umfeld hiess es dazu aber immer, das das Projekt gute Fortschritte mache und nur noch Kleinigkeiten geprüft werden müssten.

Diese Kleinigkeiten scheinen grösser zu sein, als bisher angegeben, denn Ende letzter Woche teilte die isländische Regierung nach einer Kabinettssitzung mit, das Nubos Firma das Projekt erneut beantragen müsse. Der Grund dafür sei das mittlerweile eine längere Zeitspanne vergangen sei und beide Seiten übereinstimmen würden, das wichtige Informationen nicht ausgetauscht wurden und deshalb der Antrag neu gestellt werden müsse.

Nubo reagierte in einem Interview mit Bloomberg verärgert, das er als von der Regierung eingeladener Investor so hingehalten werde. Er bezeichnete sich als das Opfer antichinesischer Vorurteile und sagte weiter, das er jetzt eine Klärung der Situation wolle, egal wie diese am Ende aussehen würde. Sollte sich die isländische Regierung zu einer Ablehnung seiner Pläne entschliessen, würde er anderswo in Skandinavien investieren.

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