Impressionen vom 17. Juni

by Christian on 19 Juni, 2013

Der 17. Juni ist bekanntlicherweise der isländische Nationalfeiertag (an diesem Tag im Jahr 1944 hatte sich Island von Dänemark für unabhängig erklärt, es ist außerdem der Geburtstag des „Nationaldichters“ Jón Sigurdsson), wer an diesem Tag in Island ist, sollte sich unbedingt einmal in einer Stadt die Feier des Tages anschauen.

Das fängt damit an, das Reykjavik (andere Städte aber auch) in den isländischen Nationalfarben Blau-Weiß-Rot geschmückt ist, neben Fahnen werden beispielsweise auch Schaufensterdekorationen passend gewählt.

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Geschmückte Schaufenster.

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Dekorierte Blumentöpfe.

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Fahnen an den Laternen.

In Reykjavik selber findet der Festakt zum Tag statt, der zunächst mit einem Gottesdienst in der Domkirche startet. Danach wird ein Kranz am Denkmal Jon Sigurdssons niedergelegt und es gibt eine Ansprache des Ministerpräsidenten auf dem Platz vor dem Denkmal. Geladen sind hier neben dem isländischen Präsidenten und Repräsentanten des Landes auch alle ausländischen Botschafter.

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Zwei Oberschülerinnen tragen den Kranz, dahinter der isländische Präsident und der Ministerpräsident.

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Kranz am Denkmal.

Der Platz ist zwar abgesperrt, wer aber einigermassen früh vor Ort ist, kann auch einen Platz vorne an der Absperrung bekommen und so ungehindert aus nächster Nähe das ganze Spektakel betrachten (und kommt damit ungehindert näher als an Regierung oder Präsidenten als das in sehr vielen anderen Ländern möglich ist).

Später gibt es dann ein Volksfest, bei dem es neben Zuckerwatte und Pylsur auch viel Musik, artistische und andere Vorführungen und Spaß für die ganze Familie gibt. Mehr Impressionen vom Tag sind in der Gallerie am Ende des Beitrages zu finden.

{ 2 comments… read them below or add one }

Silke Juni 19, 2013 um 13:09 Uhr

Danke für die Infos und die Bilder! Da ist ja einiges los…
Ist der Gottesdienst in der Dómkirkja denn öffentlich für die ganze Gemeinde oder auch nur für die Regierung und andere „hohe Tiere“ (geladene Gäste)?

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Christian Juni 19, 2013 um 14:06 Uhr

Der Gottesdienst ist meines Wissens nicht öffentlich. Zumindest befand er sich deutlich im abgesperrten Bereich. Wobei abgesperrt auch so eine Sache war, es gab mehrere Touristen, die von hinten (auf der Strasse zwischen Dom und Parlament) halb in die Veranstaltung hereingelaufen und dann von der Polizei zurückgeschickt worden sind.

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