Erdbeben auf der Reykjaneshalbinsel

by Christian on 13 Oktober, 2013

Heute morgen ereignete sich um 07.34 ein Erdbeben auf der Reykjanes Halbinsel nahe Grindavik, das mit 4,8 gemessen wurde. Der Erdstoß war der stärkste einer Serie von Beben und war in Grindavik und Keflavik gut zu spüren. Bewohner berichteten von wackelnden Regalen und Lampen, Schäden oder Verletzte gibt es den Berichten zufolge nicht. Das Erdbeben war auch in Reykjavik und in Hella gut zu spüren.

eq Reykjanes 131013 1140

eqbars Reykjanes 131013 1140

Erdbebenkarte der Reykjaneshalbinsel, Original und aktuelle Version beim isländischen Wetterdienst.

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Sabine Oktober 14, 2013 um 13:40 Uhr

so schön heutehttp://www.livefromiceland.is/de/webcams/jokulsarlon/

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LG November 1, 2013 um 13:23 Uhr

Die nächste Vulkaneruption ist schon längst überfällig – die Frage ist, nur wann…?

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Christian November 1, 2013 um 19:11 Uhr

Was heisst bei Vulkanen denn überfällig? Die funktionieren ja nicht nach Fahrplänen oder Schemen. Unterhaltungen mit Vulkanologen sind da ganz aufschlußreich, die werden sowas nie sagen.

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Chris November 2, 2013 um 17:01 Uhr

Klar, Vulkane halten sich nicht an Fahrpläne, aber ich denke rein statistisch gesehen kann man schon von einem ‚überfälligen Vulkan‘ sprechen. z.B. der Vesuv, und die Hekla ist doch auch über einen längeren Zeitraum ca. alle 10 Jahre ausgebrochen, oder?

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Christian November 2, 2013 um 22:03 Uhr

Nein, kann man wirklich nicht. Wenn du dir mal die Ausbruchsdaten er Hekla anschaust, wirst du keinen Zehnjahresrhytmus finden. Sie ist im 16., 17. und 18. Jhd. jeweils zweimal ausgebrochen, mit sehr unterschiedlichen Abständen. Im 19. Jhd. gab es dann drei Eruptionen, im 20. deutlich mehr. Aber auch da kam es immer wieder zu langen Pausen, beispielsweise zwischen 1913 und 1947 (der Ausbruch war heftig), dann 1970, 1980, 1981, 1991 und 2000. Vulkane folgen keinen Statistiken, sondern überwiegend unverstandenen Mechanismen im Erdinneren.

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